Wie funktioniert Psychodrama?
Psychodrama, begründet von Jacob Moreno, ist eine Methode der Gruppentherapie, in der zentrale Lebenserfahrungen im Handeln dargestellt werden – auf einer Bühne, die die Gruppe gestaltet. Statt von einem schwierigen Gespräch mit dem Vater zu erzählen, kann man es spielen; statt ein Dilemma zu analysieren, kann man seinen beiden Seiten auf der Bühne begegnen; statt sich an einen Verlust zu erinnern, kann man das Gespräch zu Ende führen, zu dem es keine Gelegenheit mehr gab.
Handeln setzt frei, was bloßes Reden oft nicht erreicht: im Körper gespeicherte Gefühle, Spontaneität, blockierte Rollen. Die Techniken des Psychodramas – Rollentausch, Doppeln, Spiegeln – ermöglichen es, die eigene Situation aus Perspektiven zu sehen, die im bloßen Nachdenken unerreichbar sind. Die Gruppe übernimmt die Rolle unterstützender Zeuginnen und Zeugen sowie Mitspielender; die Arbeit einer Person bewegt und heilt auch die anderen.
Die Gruppe leitet eine zertifizierte Psychodramatikerin oder ein zertifizierter Psychodramatiker. Schauspielerisches Talent ist nicht nötig – Psychodrama ist kein Theater für ein Publikum, sondern Handeln im Dienst der Selbsterkenntnis. Die Teilnahme an Szenen ist immer freiwillig; man kann von der Gruppe auch profitieren, indem man an der Arbeit anderer teilnimmt.
Wie sieht das in der Praxis aus?
Häufige Fragen
Antworten auf die wichtigsten Fragen
Fachpersonen, die Gruppenangebote leiten

mgr Sabina Siegieda
Psycholog, Psychoterapeutka systemowa, Dietetyczka
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mgr Tatiana Chmielewska
Psychologin, Kinderpsychologin
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mgr Magdalena Raba
Psychologin, Psychotherapeutin in Ausbildung
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mgr Sandra Małkowska
Psychologin, Kinderpsychologin, Psychodiätetikerin
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Auf Grundlage der Arbeitsbereiche, die unsere Fachpersonen selbst im Team-Fragebogen angegeben haben.